Hello again!

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Genau 18 Wochen ist es her, dass ich meinen letzten Artikel online gestellt habe und ich musste heute schmunzelnd feststellen, dass er den passenden Titel „Lebensräume umgestalten“ bekommen hat. Damals keineswegs geplant als letzter Artikel vor einer längeren Schreibpause, allerdings rückblickend optimal gewählt, um heute wieder an diesem Thema anzuschließen. Denn auch ich habe in den letzten Monaten ein paar Umgestaltungen vorgenommen und miterlebt, sodass ich heute mit frischem Elan vor dem Bildschirm sitze und mal wieder in die Tasten haue.

Auch wenn manch äußere Umstände gerade alles andere als erfreulich oder erfüllend, ja sogar bedrohlich und erdrückend sind, können wir Raum für kleine und größere Freuden und Lichtblicke schaffen – denn genau dann brauchen wir sie am meisten.

 

Lichtblicke sammeln – und erschaffen

Ich, beispielsweise, habe vor Kurzem ein paar ganz tolle Frauen kennengelernt, mit denen ich eine große Leidenschaft teile: die Frauengesundheit. Aus einem kurzem Austausch über Ideen zur Frauengesundheit wurde ein gemeinsamer Plan: die Umsetzung eines interdisziplinären Frauenpower-Teams, dass sich auf die Gesundheit von Frauen* spezialisiert. Mein Herz hüpft bei dem Gedanken daran, künftig mit diesen Ladies gemeinsame Sache zu machen. Ich wünsche mir, dass dieses Vorhaben viele Frauen* dabei unterstützen wird, ihren Alltag selbstbewusst so zu gestalten, dass sie diesen als stimmig, erfüllend, lust- und freudvoll erleben, auch wenn – oder vielleicht sogar gerade weil – nicht alles „perfekt“ ist.

 

Apropos Licht…

Kennt Ihr das Phänomen der Synchronizität? Ich habe vor ein paar Tagen einen wissenschaftlichen Artikel zu diesem Thema gelesen und beobachte mich nun bewusst dabei, „relativ zeitnah aufeinander folgende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind“ (Stangl, 2022), sinnhaft miteinander zu verbinden. Beispielsweise habe ich mich beim Tippen dieser Unterüberschrift verdrückt und schon poppte ein Fenster mit dem Titel „Spotlightsuche“ auf … na, könnt Ihr es auch erkennen? 😉 In meiner Arbeit sehe ich immer wieder, dass Klient*innen auf der Suche nach Zusammenhängen sind – denn sie helfen uns, uns im tatsächlichen und übertragenen Raum zu orientieren. Was also durchaus sinnvoll ist, Überblick und Sicherheit schaffen sowie einfach auch Spaß machen kann, kann uns unter Umständen auch in unserer Entwicklung bremsen. Nämlich dann, wenn wir beispielsweise schwer erkranken, Freundschaften oder Partnerschaften zerbrechen, wir den angestrebten Job nicht bekommen, o.ä.  und wir rückblickend versuchen, Dingen mehr Zusammenhang zuzuschreiben, als vorhanden ist. Wenn wir bei der Suche nach Zusammenhängen in der Vergangenheit, bei Fehlern oder Schuld, bei einem „Warum“ statt einem „Wozu“ hängen bleiben, kommen wir nicht weiter und bremsen uns in der Gestaltung stimmigerer Augenblicke in der Gegenwart und in unserer Zukunft. Es lohnt sich, ab und zu auch die Frage zu stellen, was wir wie lange näher beleuchten wollen, wo wir unseren Lichtkegel der Aufmerksamkeit hinlenken und wie gebündelt bzw. breit wir diesen „einstellen“. 

 

In diesem Sinne wünsch‘ ich Euch schöne Lichtblicke, das Entdecken erster leuchtender Frühlingsfarben in der Natur und gelingendes Fokussieren auf die strahlenden Momente des Alltags.

 

Alles Liebe,

Eure

Esther

 

Photo by Alexandra Vo on Unsplash

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